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IPEO

Internationale Plattform für Chancengleichheit innerhalb von EZA

Frauenpower tut der Entwicklung der Gesellschaft und des Gemeinwesen gut. Davon sind wir überzeugt. Und tatsächlich: Es bewegt sich was, europaweit. Immer mehr Frauen sind berufstätig, machen Karriere und besetzen Spitzenpositionen in öffentlichen Ämtern und in Verwaltungsräten. Das sind wichtige Vorbilder.

Doch trotz formaler Gleichberechtigung bleibt noch viel zu tun, um den Grundsatz der Gleichstellung im Arbeitsmarkt umzusetzen. Die Stichwörter kennen Sie bereits: Zugang zum Arbeitsmarkt, Lohngerechtigkeit, Karrierechancen, flexible Arbeitszeitregelungen.

Eine angemessene soziale Absicherung muss die Anerkennung der Erziehungs- und Pflegezeiten für die Rente beinhalten. Schließlich ist es notwendig, für Väter mehr Anreize zu schaffen, die familiäre Verantwortung mit den Müttern zu teilen.

Als internationale Plattform leistet die IPEO zu diesen Themen Informationsarbeit und fördert durch eine jährliche Tagung den Meinungsaustausch. Unsere Zielgruppe sind Frauen aus dem EU-Raum, die im jeweiligen Land sich dafür einsetzen, Bewusstsein für die Rechte der Frauen am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft zu schaffen. Die derzeitigen IPEO-Mitglieder sind gewerkschaftliche und soziale Organisationen aus Italien, Österreich, Deutschland, Belgien, Serbien und Litauen.

Wir sind bestrebt den Kreis zu erweitern und freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme unter info@afb.bz

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Der Weg zur Chancengleichheit ist lang: Erst im 20. Jahrhundert sind die gesellschaftlichen Rollenzuschreibungen und die individuellen Identitätsbilder für Frauen und Männer grundlegend erneuert worden. Es waren hartnäckige Kämpfe notwendig, um Chancengleichheit als Rechtsgrundsatz zu verankern. Erst in mehreren Schritten ist es gelungen, dies durchzusetzen. Im Familienleben, am Arbeitsplatz, in den sozialstaatlichen Konzepten und in der gesellschaftlichen Mitsprache ist Gleichstellung vielfach noch keineswegs gängige und selbstverständliche Praxis.

Die IPEO beabsichtig daher, in den nächsten zwei Jahren eine Datensammlung zur "Arbeitswelt und Gesellschaft aus der Sicht der Frauen" zu erstellen. Wer über die Rechte und deren Ursprünge Bescheid weiß, kann diese auch selbstbewusster einfordern. Insofern ist die Datensammlung nicht so sehr als politische Benchmark gedacht, sondern als Anregung zu einem Meinungsaustausch: In unterschiedlichen Kontexten können wirksame und kreative Lösungen jeweils anders gestaltet werden.
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Entwicklung der Gleichstellungspolitik in den EU-Ländern
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Die Datensammlung zu Italien liegt bereits vor, weitere Länder werden folgen.
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