Bei der internationalen Tagung organisiert vom AFB Bildungs- und Energieforum in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Zentrum für Arbeitnehmerfragen – EZA und mit Unterstützung der Europäischen Union befassten sich mehr als 50 Teilnehmer:innen aus Südtirol/Italien, Deutschland, Albanien, Belgien und Litauen mit dem Thema „Care-Arbeit im gesellschaftlichen Fokus“. Die Tagung fand in Brixen am 7. und 8. (nur für die IPEO-Mitlgieder) September 2026 statt.
Die EU-Mitgliedstaaten müssen ihre Sozialpolitik stärker auf die wachsenden Herausforderungen der Care-Arbeit ausrichten. Im Mittelpunkt stehen die soziale Absicherung von Betreuungs- und Pflegearbeit sowie eine gerechtere Verteilung der Verantwortung zwischen Frauen und Männern. Der Gender Care Gap belastet Frauen besonders stark, wenn sie gleichzeitig Kinder betreuen und ältere Angehörige pflegen.
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Nachstehend die Vorträge zum Herunterladen:/
Wie kann die Care-Arbeit neu gedacht werden?
Alessandra Minello, Professorin für Demografie an der Universität Padua (I)
Unbezahlt, ungesehen, unfair - Der hohe Preis der Care-Arbeit
Christa Ladurner, Soziologin im Forum Prävention, Sprecherin der Allianz für Familie Südtirol
Elternschaft und Pflege als gemeinsame Aufgabe
Frauke Fischer, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Königswinter (D)
Länderberichte zur Care-Arbeit:
Situation in Belgien
Carien Neven, Provinzdirektorin der christlichen Arbeiterbewegung Beweging.net, Limburg (B)
Situation in Litauen
Jolita Leonaviciene, Mitglied der Gewerkschaft „Solidarumas“ in Südlitauen (LT)
Situation in Albanien
Loçka Merita, stellver. Vorsitzende des Frauenforums von SAUATT – Gewerkschaft in Tirana (AL)
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