Chancen und Risiken der digitalen Arbeitswelt

für Frauen

In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Zentrum für Arbeitnehmerfragen - EZA und der Plattform für Chancegleichheit IPEO fand am 14. September die internationale Tagung zum Thema "Chancen und Risiken der digitalen Arbeitswelt für Frauen" statt

Technologischer Fortschritt und die Digitalisierung sämtlicher relevanten Abläufe und Informationen der Produktions- und Dienstleistungsprozesse wirken als große Innovationsdriver: Laufend entstehen neue Berufe, während andere verschwinden. Die Ersetzung der menschlichen Arbeitskraft durch Maschinen wird dort forciert, wo dies Einsparungen bzw. Produktivitätssteigerungen ermöglicht. Integrierte Produktionsverfahren, Big Data und Robotik sind Schlüsselbegriffe eines weiteren grundlegenden Wandels der Arbeitsgesellschaft. Dieser Wandel stellt die Arbeitnehmerorganisationen vor neue Herausforderungen, da die strukturellen Umbrüche in der Arbeitswelt auch die Arbeitsbedingungen verändern sowie von Neuerungen in der Arbeitsgesetzgebung und bezüglich der sozialen Sicherung begleitet werden. Selbst die Definition der Arbeitskraft scheint in Frage gestellt und der Unterschied zwischen Lohnabhängigkeit und Selbständigkeit gerät ins Wanken. Diesen Wandel aus der Genderperspektive unter die Lupe zu nehmen, ist das Ziel der Veranstaltung der IPEO. Darin liegt die Chance, in dem Prozess der Digitalisierung der Arbeitswelt von Beginn an das Gender Mainstreaming zu verankern und dadurch die Interessen der Arbeitnehmerinnen in der Agenda der Gewerkschaften besser zu verankern.

Bericht zum Herunterladen [196 KB]

Mit dem Europäischen Zentrum für Arbeitnehmerfragen EZA und mit Unterstützung der Europäischen Union.